Neurodermitis an den Händen – Tipps zur Handpflege

Neurodermitis an den Händen ist besonders schwer auszuhalten, weil wir die Hände ständig nutzen und damit den Juckreiz verstärken. Das primäre Ziel eines konsequenten Hautmanagements an den Händen sollte es sein, die Hauttrockenheit zu verringern, die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen und die Hautbarriere zu stärken.

Neurodermitis an den Händen ist besonders schwer auszuhalten

Der patentierte noreiz-Wirkkomplex mit dem natürlichen Wirkstoff Thiocyanat wirkt anti-entzündlich und stabilisiert den Zellstoffwechsel.

 

Ursachen und Besonderheiten

Neurodermitis an den Händen zeigt sich wie auch sonst am Körper als gerötete, trockene, rissige und gereizte Haut. Die Ursache ist ein Mangel an Hautfetten und Eiweißstoffen, vor allem an Ceramiden und Filaggrin. Während Ceramide winzige Fettbausteine sind, welche die Hornzellen miteinander verbinden, ist Filaggrin ein Eiweiß, welches dafür sorgt, den Schutzmantel der Hornschicht aufrechtzuerhalten. Ein Mangel von einem dieser Stoffe führt somit zu einem verminderten Hautbarriere-Schutz.

Starke Neigung zu Ekzemen

Häufig ist Neurodermitis an den Händen gekennzeichnet durch eine schuppige, trockene Haut und der Bildung von Handekzemen infolge kontinierlicher Hautirritationen. Es handelt sich bei diesen Ekzemen um eine Entzündung der Haut, die sowohl Bläschenbildung als auch einen starken Juckreiz hervorrufen kann.

Das Kratzen an den betroffenen Stellen sollte jedoch vermieden werden, da es die Haut schädigen würde und der Juckreiz danach stärker zurückkehrt. Wie auch an anderen Körperstellen tritt Neurodermitis an den Händen häufig in Schüben auf. Selbst wenn sich die Erkrankung über einen längeren Zeitraum nicht gezeigt hat, kann der nächste Schub unter Umständen wieder starke Beschwerden auslösen.

Das Auftreten von Ekzemen an der Hand ist in der Regel durch äußere Einflüsse bedingt, die in besonderem Maße die Haut strapazieren. Häufiger Kontakt mit Gegenständen: Berühren, Anfassen, Greifen etc, hautreizende Stoffe, sogar Wasser gelten hierbei als Auslöser. Die Störung der natürlichen Schutzfunktion erleichtert es Allergenen und irritierenden Stoffen in die Haut einzudringen und Ekzeme sowie Neurodermitisschübe auszulösen und Juckreiz zu verstärken. Bei Neurodermitikern können Ekzemschübe an den Händen auch im Zusammenhang mit übermäßigem Schwitzen an diesen Körperstellen stehen, da die Salze der Schweißdrüsen die Haut zusätzlich strapazieren. Auch Stress oder bestimmte Nahrungsmittel können auf das überempfindliche Immunsystem einwirken und Symptome zum Vorschein bringen.

Neurodermitis an den Händen vorbeugen

Eine konsequente Behandlung der Neurodermitis an den Händen ist zu jeder Zeit erforderlich und beschränkt sich nicht nur auf den akuten Zeitraum, in dem Symptome auftreten. In der beschwerdefreien Zeit, der sogenannten Ruhephase, sollte man besonders großen Wert auf die richtige, dauerhaft vorbeugende Hautpflege, z. B. mit der noreize Reichhaltigen Körperlotion, legen und bekannte Auslösefaktoren meiden. Das primäre Ziel eines konsequenten Hautmanagements sollte sein, die Hauttrockenheit zu verringern, die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen und die Hautbarriere nachhaltig zu stärken. Auf diese Weise lässt sich einem erneuten Neurodermitisschub vorbeugen.

Während eines Ekzemschubs an den Händen können verschiedene Maßnahmen zur Linderung der Symptome beitragen. In dieser Beschwerdephase sind die Hände oft besonders trocken und rissig. Hier empfehlen wir Ihnen reichhaltige, intensiv pflegende Hautpflegeprodukte wie z.B. die noreiz Rückfettende Intensiv-Salbe. Diese hält die Haut geschmeidig, bindet Reizstoffe, bekämpft den Juckreiz und regeneriert die Hautbarriere nachhaltig.

Lesen Sie hierzu auch unseren Beitrag zum noreiz Hautberuhigungsprinzip.

Linderung bei akutem Juckreiz an den Händen

Für eine kurzfristige Abhilfe bei akutem Juckreiz können feuchte Umschläge und eine aktive Kühlung eingesetzt werden. Bessere, schnellere Ergebnisse und eine deutlich stärkere Linderung des Juckreizes bei Neurodermitisschüben an den Händen lassen sich durch die Anwendung von akut wirkenden, hautberuhigenden, kühlenden Sprays erzielen. Inhaltsstoffe wie Glycerin, Panthenol und Allantoin haben sich dabei als besonders wirksam erwiesen. Das noreiz Anti-Juckreiz Akut-Spray baut ebenfalls auf diese Inhaltsstoffe, enthält eine besonders hohe Konzentration des patentierten noreiz Wirkkomplexes mit natürlichem Thiocyanat. Es lindert den Juckreiz unmittelbar und hilft dabei, empfindlicher und gereizter Haut die nötige Ruhe zu verschaffen. Das noreiz Akut-Spray ist auch in der 50ml praktischen Reisegröße erhältlich.

Handpflege-Tipps für Neurodermitis-Patienten

Reinigen Sie Ihre Hände schonend

Die tägliche Handreinigung dient dazu, schädliche Substanzen, die eine Immunreaktion auslösen könnten, zu beseitigen. Dazu zählen beispielsweise Keime, Schmutz und abgestorbene Hautpartikel. Eine ausreichende Handhygiene ist extrem wichtig. Leider führt häufiges Händewaschen gerade bei Neurodermitis zu weiterem Austrocknen und Reizungen.

Achten Sie daher in erster Linie auf eine gute Wasserqualität. Ein zu hoher Härtegrad kann Hautreizungen bei Neurodermitis-Patienten auslösen. Sie sollten außerdem vorwiegend kaltes oder lauwarmes Wasser zur Handreinigung verwenden. Ist das Wasser zu heiß, werden die wichtigen Fettreserven der Haut mit abgespült und die Hände trocknen zusätzlich aus.

Nach der Handreinigung sollten Sie die nasse Haut mit einem weichen Handtuch trocken tupfen statt die Hände trocken zu rubbeln. Idealerweise tragen Sie im Anschluss an die Handreinigung die noreiz Reichhaltige Körperlotion auf. Der Zeitpunkt ist ideal, denn die Poren der Haut sind nach der Reinigung mit warmem Wasser geöffnet und besonders aufnahmefähig für Pflegestoffe.

Verwenden Sie feuchtigkeitsspendende Produkte zur täglichen Handpflege

Die tägliche Anwendung von feuchtigkeitsspendenden Cremes oder Lotionen hilft Ihnen dabei, dem Austrocken der Hände entgegenzuwirken und die Haut zu beruhigen. Vermeiden Sie in jedem Fall Produkte, die Farb-, Duft- oder Konservierungsstoffe enthalten. Nutzen Sie stattdessen Produkte mit einem hautfreundlichen pH-Wert, die speziell auf die Bedürfnisse von Neurodermitikern abgestimmt sind, wie die Medizinischen Hautpflege Produkte von noreiz.

Das Besondere: Die noreiz Medizinische Hautpflege Produkte können darüber hinaus den erhöhten Bedarf an Thiocyanat ausgleichen. Eine konsequente akute und dauerhaft vorbeugende Hautpflege trägt dazu bei, den Juckreiz zu stoppen, den Zellstoffwechsel zu stabilisieren und die geschwächte Hautbarriere zu stärken, um die beschwerdefreien Phasen spürbar zu verlängern.

Hier noch einmal der ideale Handpflege-Plan bei Neurodermitis für Sie zusammengefasst:

  1. Reinigen Sie Ihre Hände gründlich aber sanft.
  2. Nach dem Händewaschen ist es wichtig, die Hände zusätzlich mit einer reichhaltigen Lotion zu pflegen, um Trockenheit und Hautreizungen zu vermeiden. Hierfür empfehlen wir Ihnen die noreiz Reichhaltige Körperlotion. Tragen Sie die Lotion mit sanften, kreisenden Bewegungen auf und achten Sie darauf, dass die besonders strapazierten Gelenkbeugen und die Fingerzwischenräume ausreichend mit der handpflegenden Lotion versorgt werden.
  3. Bei stark beanspruchter, trockener Haut an den Händen sollte eine rückfettende Salbe verwendet werden. Diese hinterlässt auf der Hautoberfläche einen Schutzfilm, der Wasserverluste einschränkt und die Barrierefunktion sowie die Elastizität der Haut verbessert. Die noreiz Rückfettende Intensiv-Salbe verfügt über ein bewusst reichhaltig Formel und hilft, die trockene Haut wieder geschmeidig zu machen und vor weiterem Verlust der Hautfeuchtigkeit zu schützen. Sie beinhaltet darüber hinaus pflegende Inhaltstoffe wie Omega-6-Fettsäuren, Urea und Nachtkerzenöl.

Unser Tipp: Extrem strapazierte Hände vor dem Zu-Bett-gehen großzügig mit der noreiz Rückfettenden Intensiv-Salbe eincremen und zusätzlich Baumwollhandschuhe tragen. So können die pflegenden Inhaltsstoffe über Nacht gut einziehen und möglichst lange an den Händen einwirken.

Schützen Sie Ihre Hände vor Neurodermitis-Reizen

In der akuten Phase empfehlen wir, auch tagsüber die Hände durch das Tragen von Baumwollhandschuhen vor äußerlichen Reizen zu schützen. Zudem können diese auch dem Drang zum Kratzen entgegenwirken.

Achten Sie auf eine bewusste Ernährung mit Verzicht auf Speisen, die einen Schub auslösen oder verstärken können (z.B. Kaffee, Alkohol, scharf gewürzte Gerichte). Erfahren Sie mehr zum Thema „Ernährung bei Neurodermitis“ in unserem Ratgeber.

Stressige Situationen sollten Sie vermeiden. Wenn Sie Stress verspüren, können Entspannungsübungen, z. B. Yoga helfen. Lesen Sie hierzu unseren Ratgeber „Stress abbauen“.

Meiden Sie bei der Auswahl Ihrer Kleidung und bei Textilien, mit denen Ihre Hände regelmäßig in Kontakt kommen, hautirritierende Materialien. Wolle gilt im Allgemeinen als Reizstoff für Neurodermitis-Haut. Textilien aus Kunstfasern können die Schweißproduktion erhöhen und sind daher für Neurodermitiker ebenfalls eher ungeeignet.

Wir hoffen, dass Ihnen unsere Vorschläge helfen, Ihr Hautbild deutlich zu verbessern und Ihre beschwerdefreie Zeit zu verlängern.

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Verschaffen Sie Ihrer Haut die Ruhe, die sie braucht!

Ihr noreiz-Team