Neurodermitis durch Stress vermeiden

Die Haut bei Neurodermitis ist sehr empfindlich gegenüber inneren und äußeren Irritationen, die einen neurodermitischen Schub mit starkem Juckreiz auslösen können. Mögliche Provokationsfaktoren sind mechanische Reize auf der Haut, bestimmte Nahrungsmittel, Allergien – vor allem aber auch psychischer Stress. Für Neurodermitiker ist es äußerst hilfreich, das Leben möglichst stressfrei zu gestalten und dafür bestimmte Entspannungstechniken anzuwenden.

Der Volksmund weiß, dass man bei Stress leicht aus der Haut fährt.
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Was passiert bei Stress?

Akuter oder chronischer Stress führen dazu, dass der Organismus Stresshormone, z.B. Histamin, ausschüttet. Diese setzen eine Entzündungsreaktion in Gang, bei der auch Zellen aus dem Blut in das Gewebe wandern, um dort potenzielle Krankheitserreger zu bekämpfen. Die vermehrte Ausschüttung von Histaminen bei Stress trägt zu dem in Schubphasen bekannten, unerträglichen Juckreiz bei Neurodermitis bei. Neurodermitis durch Stress ist also kein Mythos, sondern vielfach leidvolle Realität. Unsere Tipps können helfen – nicht nur für eine stressfreie Weihnachtszeit.

Wie man Stress bei Neurodermitis vermeiden kann

  • Treiben Sie Sport

    Schon nach etwa 30 Minuten Ausdauersport schüttet der Körper Glückshormone aus. Zudem wird die Haut besser durchblutet und mit Nährstoffen versorgt. Das Immunsystem wird gestärkt und die neurodermitische Haut resistenter gegen schädliche Einflüsse.

  • Ernähren Sie sich gesund

    Achten Sie auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung bei Neurodermitis. Starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels und die Verdauung zu reichlicher und fetter Mahlzeiten bedeuten Stress für den Körper – und für die Haut. Sie werden sich automatisch fitter fühlen und weniger Hautreizungen haben, wenn Sie sich bewusster ernähren.

  • Vergessen Sie Multitasking

    Mehrere Aufgaben parallel auszuführen, kann ganz schön stressen. Konzentrieren Sie sich am besten immer auf eine Sache und erledigen Sie Ihre Aufgaben peu à peu. Vergessen Sie vor lauter Aufgaben nicht Ihre Haut.

  • Bewusste Entspannung

    Ob mit Yoga, Meditation oder progressiver Muskelentspannung: Gönnen Sie sich bewusst am Abend ruhige Momente und lassen Sie für ein paar Minuten alles hinter sich, um Neurodermitis durch Stress zu vermeiden. Ein Entspannungsbad wirkt Wunder.

  • Sagen Sie auch mal „Nein“

    Lehnen Sie Aufgaben auch einmal freundlich ab. Sie müssen nicht immer zu allem Ja und Amen sagen und sofort zur Verfügung stehen. Nehmen Sie die Arbeit nicht mit nach Hause und fühlen Sie sich nicht verpflichtet, den ganzen Tag erreichbar sein zu müssen. Tun Sie in Ihrer Freizeit, was gut für Sie ist– ein Waldspaziergang oder ein Filmabend mit Freunden oder der Familie.

  • Trinken Sie heiße Getränke

    Besonders dunkle Schokolade ist dafür bekannt, Glückshormone im Körper auszulösen und damit den Stresslevel herunterzufahren. Allgemein hilft es, viel Wasser und ungesüßten Tee zu trinken, um den Feuchtigkeitshaushalt der Haut zu regulieren – immer wichtig bei Neurodermitis.

  • Bei Kindern das Umfeld informieren

    Säuglinge mit Neruodermitis und Hautreizungen werden schon durch Körperkontakt beruhigt. So einfach ist das bei größeren Kindern nicht mehr. Daher sollte das Umfeld über die Krankheit aufgeklärt sein und gelassen bleiben, damit sich das Kind wohlfühlt, seelischen Belastungen entgeht und Neurodermitis durch Stress minimiert wird.

Bedenken Sie auch, dass ein niedrigerer Stresslevel nicht nur neurodermitische Schübe reduziert, sondern auch positiv für Ihr gesamtes Wohlbefinden ist. Wenn Sie sich entspannen, werden Sie sich fitter fühlen und in Zukunft noch weniger anfällig für neuerlichen Stress sein.

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