Periorale Dermatitis betrifft nicht nur Stewardessen

Wenn wir mit dem Flugzeug reisen, bewundern wir die Stewardessen, weil sie eigentlich immer eine gute Figur machen. Wir bedauern sie aber auch, dass sie ständig der trockenen Flugzeugluft ausgesetzt sind. Trockene Gesichtshaut ist anfällig für Hautrötungen und Hautreizungen. Wenn sich kleine Knötchen um Mund und Nase bilden, entsteht eine periorale Dermatitis – im Volksmund auch Mundrose oder Stewardessenkrankheit genannt.

 

Perioriale Dermatitis: Bei übertriebener Gesichtspflege können Hautrötungen und -reizungen rund um den Mund auftreten.

In Kürze

  • Periorale Dermatitis (Mundrose) ist eine um den Mund herum lokalisierte Hautveränderung.
  • Betroffen sind besonders Frauen.
  • Die Ursachen liegen häufig in einer „Überpflegung“ der Gesichtshaut bei gleichzeitiger Schwächung der Hautschutzbarriere.
  • Am Anfang von Behandlung und Therapie steht der Verzicht auf Kosmetika, Reinigungs- und Pflegeprodukte.

Periorale Dermatitis: klinisches Bild

Bei perioraler Dermatitis handelt es sich um eine nicht-infektiöse Hauterkrankung, die entzündliche Knötchen (Papeln) und Knötchen mit zentraler Eiterblase (Papulopusteln) hervorruft. Ein perioraler Befall (gr. um den Mund herum) ist die häufigste Erscheinungsfom. Dabei bleibt ein schmaler Rand rund um die Lippen frei. Der periorale und perinasale Befall (gr. um die Nase herum) ist die zweithäufigste Form. Möglich ist auch nur ein perinasales Auftreten. Erscheinen die Hautausschläge um die Augen herum, sprechen die Dermatologen von einer periokulären Dermatitis. Manchmal können sich diese winzigen Knötchen zu größeren Arealen verbinden.


Ursachen für periorale Dermatitis

Neigt die Gesichtshaut infolge trockener Luft, z.B. im Flugzeug oder im klimatisierten Großraumbüro, aber auch in überheizten Wohnungen zu Trockenheit, besteht der ganz natürliche Reflex darin, eine gute Creme zu nutzen, um der Haut Feuchtigkeit zu spenden und ihre Geschmeidigkeit wiederherzustellen.

Das ständige Wechselspiel zwischen Trockenheit und rascher Pflegeantwort raubt der Gesichtshaut auf Dauer aber die Fähigkeit, selbst für Feuchtigkeit und eine intakte Hautschutzbarriere zu sorgen. Schuppende Haut wird dann sehr leicht von Allergenen bzw. Reizstoffen, z.B. Bakterien an den Wurzeln von Vellushaaren passiert. Tritt die körpereigene Immunabwehr in Erscheinung werden Hautrötungen, genau betrachtet Mikro-Entzündungen sichtbar – auch ein Juckreiz kann sich einstellen.

Die Beschwerden tauchen vermehrt bei Frauen zwischen 20 und 40 auf. Die Symptome verstärken sich nicht selten bei beruflichem Stress.

Die Wahrscheinlichkeit für periorale Dermatitis steigt zudem bei einer atopischen Veranlagung wie Neurodermitis, Heuschnupfen oder Asthma. Insbesondere die für Neurodermitis typische Störung der Hautschutzbarriere macht sich dann auch im Gesicht bemerkbar.

Häufig fand auch eine unkontrollierte Lokalbehandlung der Haut mit Glukokortikoiden, z.B. Hydrocortison, statt.

Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen führt schließlich dazu, dass Frauen bei perioraler Dermatitis verstärkt zu Kosmetika greifen oder wiederum Salben mit Cortison einsetzen. Durch kortisolhaltige Produkte tritt zwar eine kurzzeitige Verbesserung des Hautbildes ein, die auf Dauer aber keinen Bestand hat.


Periorale Dermatitis: Differentialdiagnose

Die Symptome für periorale Dermatitis können mit Ekzemen, Akne oder Rosazea verwechselt werden:

– Ein seborrhoisches Ekzem hat einen eher flächigen Charakter im Gegensatz zu den meist punktartigen Veränderungen der Haut durch eine periorale Dermatitis.

Rosazea kann der perioralen Dermatitis ähnlich sein, ist jedoch meist nicht um den Mund herum zu finden, sondern eher auf den Wangen oder Stirn. Die entzündlichen Papeln sind meist etwas gröber.

Akne ist gekennzeichnet durch ein Verteilungsmuster im Gesicht (eher auf Wangen, Schläfen und Stirn) sowie das Vorhandensein von Mitessern (Komedonen).

Behandlung und Therapie: periorale Dermatitis

Eine wichtige Maßnahme gegen periorale Dermatitis wäre für die Betroffenen, trockene Luft zu meiden. Da das nicht immer möglich ist, sollte die regelmäßige Anwendung ungeeigneter Feuchtigkeitscremes beendet werden, die der Gesichtshaut zwar Feuchtigkeit spenden, aber nichts für den Aufbau der Hautschutzbarriere tun.

Nach dem Absetzen der üblichen Pflege- und Schminkroutine ist eine Verbesserung des Hautbildes in vier bis sechs Wochen zu erwarten. Dabei können verstärkt Beschwerden auftreten: Die entzündliche Hautrötung tritt stärker hervor, die empfindliche Gesichtshaut spannt und brennt. In solchen Phasen kann die noreiz Reichhaltige Gesichtscreme sehr gute Dienste leisten.

Bei ausgeprägten entzündlichen Formen kommt die Gesichtshaut von alleine schwerlich wieder ins Gleichgewicht. Die weitere Behandlung muss mit dem Arzt abgesprochen werden. Gelegentlich können ärztlich verordnete Medikamente (ohne Cortison) eine schnellere Besserung bewirken. Auch Antibiotika kommen nach entsprechender Diagnose zum Einsatz.

So wirkt der patentierte noreiz Wirkkomplex

Der patentierte noreiz Wirkkomplex noreiz Reichhaltige Gesichtscreme verfügt über ausreichend pflegende und feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe und als zentralen Bestandteil Thiocyanat. Das Ur-Molekül Thiocyanat wirkt anti-entzündlich, indem es Reizstoffe bindet. Es reguliert und stimuliert den Stoffwechsel der Hautzellen und unterstützt damit die Regeneration der Hautschutzbarriere.