Hilft bei Pollenallergie auch eine gute Hautpflege?

Wenn Pollen von Birke, Esche, Hasel oder Raps, nicht zuletzt Gräser- und Getreidepollen, durch die Luft schweben, haben viele Menschen wieder mit einer Pollenallergie, auch Heuschnupfen genannt, zu kämpfen. Pollen gelangen aber nicht nur beim Einatmen in den Organismus, sondern auch über Risse der Oberhaut (Epidermis) und verstärken so allergische Reaktionen. Jetzt gilt es, die Hautbarriere zu stärken.

Hilft bei Pollenenallergie eine gute Hautpflege

Allergie-Beschwerden von Januar bis Oktober:
Pollenallergie, Heuschnupfen – aber auch Hautjucken

In Kürze

  • Was sind die Auslöser für Allergie, Pollenallergie, Heuschnupfen? Pollen.
  • Unser Immunsystem bekämpft Pollen, die wir einatmen, mit Histaminen.
  • Bei einem Heuschnupfen schwellen die Schleimhäute von Nase, Augen und Atemwegen an.
  • Pollen dringen auch über rissige Haut in den Organismus ein und provozieren allergische Reaktionen.
  • Behandlung und Vorbeugung: Immuntherapie und medizinische Hautpflege.

Ursachen Pollenallergie

Sobald der Pollenflug beginnt und Bäume, Gräser oder Getreide ihre Pollen großflächig über Stadt und Land verteilen, ist bei vielen Menschen eine Allergie vorprogrammiert. In direktem Kontakt mit Mund- und Nasenschleimhäuten führen Pollen zu Beschwerden wie Heuschnupfen bzw. einer pollenbedingten allergischen Rhinitis. Heuschnupfen beginnt oft mit einer Rötung und dem Jucken der Augen, dann schwellen die Schleimhäute an. Die Augen tränen, die Nase läuft, Geruchs- und Geschmackssinn lassen nach.

Inzwischen wissen wir, dass Pollen auch über feinste Risse der Haut in den Organismus eindringen können, Allergien auslösen oder verstärken. Bei Neurodermitikern verursachen diverse Pollen Rötungen der Haut, Hautreizungen und Hautjucken. Oft sind dermatologische Symptome mit anderen allergischen Reaktionen verbunden, da das Immunsystem von Atopikern zu Überreaktionen neigt. Eine Haut mit geschwächter Hautbarriere forciert dann sowohl Neurodermitis- als auch Heuschnupfen- oder Asthma-Beschwerden.

4 Tipps

Eine erste Linderung der Symptome von Heuschnupfen bzw. Pollenallergie tritt ein, indem man den Kontakt mit Pollen oder anderen Allergenen so gut wie möglich minimiert. Im Folgenden einige Tipps, wie Allergiker Pollen aus dem Weg gehen, um ihre Allergie besser zu managen:
 

  • Verbringen Sie bei starkem Pollenflug möglichst wenig Zeit im Freien. Halten Sie die Fenster der Wohnung möglichst verschlossen. Nutzen Sie einen Staubsauger mit Pollenfilter. Hat Ihr Auto schon einen Pollenfilter?
  • Regelmäßig, vor allem abends, duschen oder baden, um Allergene vom Körper zu entfernen. Auch Haare waschen, damit die Nacht ohne Pollen wirklich entspannten Schlaf bringt.
  • Wer unter einer Pollenallergie leidet, sollte die Auslöser seiner Allergie kennen. Sind es Baum-, Kräuter- oder Gräserpollen, wozu auch Getreide wie Roggen gehört? Der Pollenflugkalender zeigt den Pollenflug bestimmter Arten für eine bestimmte Zeit und Region
  • Pollenflucht führt uns vor allem im Urlaub an Orte, an denen Pollen noch nicht, nicht mehr oder nie fliegen. Folgende Orte kommen infrage, um die Pollenallergie zu unterbrechen: hohe See (Kreuzfahrt), Inseln, Küsten, Hochgebirge oder Wüsten.

Behandlung Pollenallergie / Heuschnupfen

Neben einer Behandlung der Allergie-Symptome mit akut wirksamen Medikamenten, z. B. Antihistaminika, hat sich die langfristige Ausschaltung der allergischen Reaktion und ihrer Ursachen mit einer Hyposensibilisierung als Immuntherapie bewährt. Ergänzend ist eine Behandlung unserer Haut mit geeigneten Hautpflege-Produkten angeraten.

1. Schritt: Behandlung beim Arzt

Betroffene, die erstmals Heuschnupfen-Symptome haben, müssen wissen, auf welche Pollen sie allergisch reagieren. Die Auslöser der Allergie werden vom Arzt bzw. Allergologen mit einem Hauttest identifiziert, oft einem Pricktest. Eine Sensibilisierung gegen bestimmte Reizstoffe zeigt sich nach wenigen Minuten als Rötung und durch Quaddelbildung.

Nach der Identifizierung der Pollen, die eine Allergie auslösen, kann mit der Hyposensibilisierung begonnen werden. Die Hyposensibilisierung ist derzeit die einzige kausale Therapie, bei der die Ursache der Allergie, die Überreaktion des Immunsystems, behandelt wird.

Patienten erhalten in steigender Konzentration Pollen-Injektionen. Wiederholte Gaben in einer äußerst geringen Dosis, durch die es noch zu keiner allergischen Reaktion kommt, sollen zu einer Gewöhnung an das Allergen führen, um nach und nach die überschießende Reaktion des Immunsystems auf das Allergen zu beenden.

2. Schritt: Behandlung zu Hause

Um das Eindringen von Pollen in den Organismus über die Haut zu erschweren oder am besten zu verhindern, muss die Hautbarriere gestärkt werden. Trockene, aufgekratzte Haut und Entzündungen bieten immer neue Angriffsflächen. Besonders wichtig ist es, den „Juck-Kratz-Teufelskreis“ durch eine nachhaltig gute Hautpflege zu unterbrechen. Geeignete Lotionen, Cremes und Salben beruhigen die Haut, verhindern ihr Austrocknen und minimieren das Hautjucken. Hautpflege hilft.

 Trotz einer spezifischen Immuntherapie ist es möglich, dass allergische Reaktionen gegen neue bzw. unbekannte Allergene auftreten. Kommt es trotz aller Schutzmaßnahmen auch zu einer Hautreizung durch Fremdkörper, ist das noreiz Anti-Juckreiz Akut-Spray ideal für eine schnelle, wirksame Juckreizlinderung empfindlicher Hautstellen.


Was ist eine Allergie?

Als Allergie wird eine überschießende Abwehrreaktion unseres Immunsystems auf bestimmte, normalerweise harmlose Stoffe bzw. Allergene bezeichnet. Allergene werden vom Körper als fremd wahrgenommen und lösen dann eine spezifische Immunantwort in Form einer Allergie aus, die z. B. Symptome von Heuschnupfen hervorruft. Eine der Ursachen von Allergien liegt z.B. in genetischen Faktoren. Belegt ist ein erhöhtes Risiko bzw. eine Disposition für Allergien bei Kindern, deren Eltern Allergiker sind. Ursache einer Allergie kann auch die gestörte Barrierefunktion und eine damit verbundene erhöhte Durchlässigkeit von Haut und Schleimhaut sein.

Wie entsteht eine Pollenallergie?

Beim Erstkontakt – fast immer in früher Kindheit – stuft der Körper bestimmte Pollen als Gefahr ein und entwickelt Antikörper, welche die Reizstoffe binden und dadurch unschädlich machen sollen (Sensibilisierung). Beim Zweitkontakt erscheinen dann die typischen Symptome bzw. Beschwerden einer Pollenallergie bzw. eines Heuschnupfens: Schwellung der Schleimhäute, Husten, Atemnot, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Fieber, Abgeschlagenheit. Wie lange eine Allergie andauert, hängt von der Empfindlichkeit gegen ein bestimmtes Allergen ab und vom Zeitraum, in dem der Kontakt zum Allergen besteht.

Eine Allergie kommt selten allein

Ein gemeinsames Auftreten von Heuschnupfen, Asthma, einer Allergie gegen Nahrungsmittel bzw. zugesetzte Inhaltsstoffe, vor allem auch von Neurodermitis ist nicht selten. Die Stärkung der Hautbarriere durch die richtige Hautpflege ist eine wichtige Maßnahme, Allergien wie Heuschnupfen abzumildern, überhaupt den „Etagenwechsel“ einer Allergie zu vermeiden, damit sich z. B. aus einem Heuschnupfen kein allergisches Asthma entwickelt.

Sie sind nicht allein

noreiz Medizinische Hautpflege wurde entwickelt, um Trockenheit und Juckreiz neurodermitischer Haut zu stoppen und Entzündungen vorzubeugen. Daneben leisten noreiz Produkte auch einen wichtigen Beitrag, unser Immunsystem vor Reizstoffen zu schützen und Allergien zu vermeiden.

Nachtschlaf statt Juckreiz

Kundenurteil: noreiz Anti-Juckreiz Akut-Spray

„Ich wende das Akut-Spray an, wenn mich Juckreiz in der Nacht nicht schlafen lässt. Insbesondere in der Pollenflug-Saison im Frühjahr, aber auch anderweitig, wenn meine Haut überempfindlich ist und dies mit quälendem nächtlichen Juckreiz äußert. Das noreiz Akut-Spray lässt sich gut auf der Haut verteilen, zieht rasch ein, klebt nicht auf der Haut und wirkt erfreulich schnell, so dass das Jucken nicht immer zu 100%, aber doch sehr deutlich nachlässt. Die Wirkung hält immerhin so lange an, dass in der Regel mindestens 6 Stunden ungestörte Nachtruhe am Stück möglich sind. Dafür bin ich sehr dankbar.“