Stress abbauen, um die Haut bei Neurodermitis zu stärken

Menschen, die unter Hauterkrankungen wie Neurodermitis leiden, wissen, dass Stress ein Hauptauslöser für ihre Beschwerden ist. Prüfungsangst, Ärger in der Familie oder im Job – Stress führt immer dazu, dass der Körper sogenannte Stresshormone ausschüttet, die Entzündungsprozesse in Gang setzen können. Entspannungstechniken helfen die Haut bei Neurodermitis zu stärken.
Stress abbauen bei Neurodermitis - noreiz Tipps

Menschen, die unter Hauterkrankungen wie Neurodermitis leiden, wissen, dass Stress ein Hauptauslöser für ihre Beschwerden ist. Prüfungsangst, Ärger in der Familie oder im Job – Stress führt immer dazu, dass der Körper sogenannte Stresshormone ausschüttet, die Entzündungsprozesse in Gang setzen können. Dies kann zu neurodermitischen Schüben mit Juckreiz, Rötungen und entzündeten Hautstellen führen. Dass die Haut der Spiegel unserer Seele ist, ist eine alte Erkenntnis. Doch warum geht Stress regelrecht „unter die Haut.

Wie Stress die Haut bei Neurodermitis weiter schädigt

Unter Wissenschaftlern ist es unumstritten, dass Allergien, Hautleiden und die Psyche in Zusammenhang stehen, auch wenn bisher noch nicht vollständig und eindeutig geklärt werden konnte, wie sich eine allergische Erkrankung und die Psyche eines Menschen gegenseitig beeinflussen. Klar jedoch ist, dass die psychische Verfassung des Menschen Einfluss auf den Stärkegrad und die Häufigkeit von Krankheitsschüben hat. Neurodermitiker zum Beispiel berichten, dass sie in unangenehmen, für sie stressigen Situationen viel heftiger unter Schüben leiden. Grundsätzlich lässt sich also eine Verbindung zwischen unserer Hautgesundheit und unserer Psyche feststellen – und Stress geht Betroffenen sichtbar unter die Haut!

Geraten wir in eine stressige Situation, reagieren Nerven-, Hormon- und Immunsystem mit einem komplizierten Anpassungsmechanismus. Einerseits schüttet der Körper vermehrt Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin aus, die die Herzschlagrate und den Blutdruck steigern. Zusätzlich setzen die Hormone Entzündungsprozesse in Gang: Zellen des Immunsystems wandern aus dem Blut ins Gewebe, um dort potenzielle Krankheitserreger zu attackieren. Kurz darauf kommt das Stress-Hormon Cortisol ins Spiel, dessen Aufgabe es ist, die durch Adrenalin und Noradrenalin verursachten Entzündungen wieder zurückzufahren. Chronische Belastungen aber können die Balance dieser beiden Stressreaktionen verschieben. Es kann also passieren, dass der Körper irgendwann nicht mehr genug Cortisol produziert. Sind die Betroffenen dann starken psychischen Strapazen ausgesetzt, werden die resultierenden Entzündungen nicht mehr gedämpft – ein Freifahrtschein für Neurodermitis und andere Hautleiden.

Mediziner und Psychologen raten daher Menschen, die unter Hauterkrankungen wie etwa Neurodermitis leiden, geeignete Bewältigungsstrategien zum Stressabbau in ihren Alltag einzubauen, zum Beispiel Entspannungstechniken zu praktizieren wie etwa Meditation oder Yoga.

Entspannungstechniken helfen die Haut bei Neurodermitis zu stärken

Gerade Menschen mit Hauterkrankungen sind dankbar für jede mögliche Lösung, um ihre Hautleiden in den Griff zu bekommen – ohne Risiken und Nebenwirkungen. Wir stellen Ihnen im folgenden einige Entspannungstechniken vor, die Ihrer Psyche und Ihrer Haut helfen können, Stress abzubauen.

Verschaffen Sie Ihrer Haut die Ruhe, die sie braucht!

Eine besonders zu empfehlende Meditationsform für eine gesunde Haut ist die Achtsamkeitsmeditation. Diese Form der Meditation wird von Experten bewusst als Waffe gegen Schmerzen und Stress eingesetzt. Die Achtsamkeitsmeditation soll die Bildung von Stresshormonen vermeiden, damit sich die Haut erholen kann. Mehrere kurze Übungen verteilt auf den Tag und bei allen alltäglichen Tätigkeiten können dazu beitragen, dass schon nach nur wenigen Wochen der Körper viel entspannter auf Stress reagiert. Das spiegelt sich dann auch auf der Haut wieder, die den Stressentzug als echte Wohltat empfindet. Wer es generell mit Meditationen versucht, lernt den Fluss der Gedanken für eine Weile zu verlangsamen und so den gesamten Organismus zu beruhigen. Die Meditation beeinflusst unsere Gehirnaktivität, sie entspannt die Muskeln, senkt den Blutdruck und reguliert den Kreislauf. Meditationskurse werden unter anderem von Volkshochschulen, Gesundheitsparks oder privaten Institutionen angeboten falls Sie diese Form der Entspannung in der Gruppe erlernen möchten. Alternativ haben wir Ihnen ein You tube Video ausgesucht, welches Sie auch speziell als Anfänger bestens darin anleitet, Achtsamkeitsmeditation zu üben.

Ebenfalls gut bewährt bei Neurodermitikern hat sich das autogene Training. Durch bestimmte Übungen wird ein Zustand der inneren Ruhe und Entspannung erreicht. So beschäftigen sich zum Beispiel die Basisübungen damit, verschiedene Körperregionen wie Füße, Beine oder Hände als „warm“, „kühl“ oder „schwer“ wahrzunehmen. Das wird solange trainiert bis dabei Atmung und Herzschlag sich beruhigen. Auch hier haben wir für Sie ein you tube Video ausgesucht, welches Ihnen als Anregung für Ihre erste autogene Trainingsstunde dienen soll.

Solche Übungen stärken den Solarplexus, ein Nervengeflecht, welches die inneren Organe reguliert. Genau wie bei der Achtsamkeitsmeditation kann man autogenes Training auch unter fachkundiger Anleitung in einer Gruppe erlernen.
Ein einfacher und sicherer Weg zur Entspannung führt über die Atmung. Während kurze und flache Atemzüge ein Zeichen von Erregung sind, wirkt die Tiefenatmung entspannend wie Schlaf. So kann fast jede Stresssituation mit wenigen, aber ganz bewussten Atemzügen besser kontrolliert werden. Versuchen Sie es doch einfach mal direkt, schließen Sie die Augen und atmen Sie ganz tief und lange ein und dann wieder langsam aus. Fällt es Ihnen schwer, sich alleine auf Ihre Atmung zu konzentrieren? Atmungskurse werden ebenfalls vielerorts angeboten.

Eine weitere Methode, die wir Ihnen sehr empfehlen können, wenn Sie Stress abbauen möchten, um Ihrer Haut gerade bei Neurodermitis oder Hautreizungen Ruhe zu verschaffen, ist Yoga. Yoga ist eine Methode, um Körper und Geist gleichermaßen zu trainieren. Yoga bewirkt auf körperlicher Ebene eine Kräftigung des gesamten Körpers und fördert das Gleichgewicht sowie die Koordination.

Auf geistiger Ebene stellen sich innere Ruhe, Ausgeglichenheit und Lebensfreude ein.

Yoga wird von vielen als belebend und gleichzeitig als entspannend empfunden. Es steigert das Gefühl, mit sich selbst im Einklang zu sein – was auch die Haut, unser größtes Körperorgan, positiv beeinflusst! Yoga kann jeder, und es gibt keine Altersbegrenzung nach oben oder unten.

Vielerorts werden auch spezielle Kinderyoga-Kurse angeboten. Bei Yoga gilt: Unbedingt einen professionellen Yoga-Kurs besuchen, um die einzelnen Übungen auch wirklich richtig ausführen zu können! Es gibt viele verschiedene Yogastile, wir empfehlen den Yogastil, der in Mitteleuropa am meisten verbreitet ist, das Hatha-Yoga. Hauptaugenmerk sind hier verschiedene Körperhaltungen kombiniert mit Atemübungen und Meditation.

Jede Form der Entspannung tut der neurodermitischen Haut gut!

Viele Hautleiden sind heute eine Folge des täglichen Stresses, egal ob im Privatleben oder im Berufsleben. Jeder von uns hat eine andere individuelle Art zu entspannen und loszulassen. Mit unseren Anregungen und Tipps können Sie verschiedene Möglichkeiten ausprobieren und schauen, was Ihnen liegt und wie Sie und Ihre Haut sich besonders gut entspannen können.

Vielleicht ist es auch einfach eine Auszeit an der frischen Luft, ein regelmäßiger Spaziergang im Wald, Musik hören oder selbst spielen. Alles, was Ihnen und Ihrer Haut Ruhe verschafft und Stress abbaut, sollten Sie fest in Ihren Tagesablauf einplanen. Das ist ein nicht zu unterschätzendes Mittel, damit sich Ihre Haut erholen kann und der ständige Juckreiz oder immer wieder auftretende Hautreizungen reduziert oder gar gestoppt werden können.

Patienten, die unter einer Hautkrankheit wie Neurodermitis leiden und Ihrer Haut etwas Gutes tun wollen bzw. sie stärken möchten, sollten zusätzlich zu Entspannungstechniken auch eine kritische Betrachtung der eigenen Lebensumstände durchführen. Welche Lebensmittel auf Ihrem Ernährungsplan können schädlich sein? Welche tun Ihnen gut und sollten öfter auf dem Speiseplan erscheinen? Lesen Sie dazu auch unsere Beiträge „Ernährung bei Neurodermitis“ und „Kochen bei Neurodermitis“.

Fördern die Medikamente, die Sie nehmen, eventuell Hautreizungen und Ausschläge? Ein Blick auf die Packungsbeilage kann schon des Rätsels Lösung bringen. Auch der seelische Zustand eines Menschen spielt eine wichtige Rolle bei der Hautgesundheit. Wie gelassen sind Sie? Wie nah lassen Sie Dinge an sich (und Ihre Haut) ran? Gehen Sie Dinge eher positiv an und sind zuversichtlich, auch wenn etwas auf den ersten Blick schwierig erscheint? Auch hier gibt es eine ganz einfache Übung, wie Sie Ihre Gedanken ganz bewusst beeinflussen können, indem Sie bestimmte Sätze im Kopf oder auch gesprochen mehrfach am Tag wiederholen. Die Sätze müssen zu Ihnen passen, können aber lauten: „Meine Haut ist schön“, „Ich fühl mich wohl in meiner Haut“, „Ich bin im Einklang mit mir und der Welt“ – oder wie auch immer Ihr ganz persönlich ausgewählter Satz lauten mag.

All diese Maßnahmen beruhigen Ihr Nervensystem und werden Ihnen am Ende dabei helfen, den Juckzwang zu kontrollieren. Darüber hinaus werden innere Spannungen gelöst, die ebenfalls dabei helfen den Juckreiz zu lindern – Ihre Haut kann aufatmen.

Mit der richtigen Hautpflege die gestresste Neurodermitis-Haut beruhigen

Durch gezielten Stressabbau können Sie also Ihre Psyche und Ihre Haut entlasten. Durch die Pflege mit speziellen Hautpflege-Produkten unterstützen Sie Ihre Haut zusätzlich von außen. Gerade neurodermitische Haut hat besondere Ansprüche. In erster Linie geht es natürlich darum, Juckreiz zu mildern z. B. als Reaktion auf Stress. Im Fokus sollte dabei vor allem die regelmäßige, dauerhafte Hautberuhigungpflege stehen, um die Hautbarriere nachhaltig zu stärken.

Besonders trockene Hautstellen am Körper sollten Sie mit einer reichhaltigen Pflege versorgen, die einen großen Anteil an Ceramiden enthält. Ceramide sind winzige Fettbausteine, die auch in unserer Haut vorkommen und dort wie Mörtel in einer Mauer die Hornzellen miteinander verbinden. Wird zu wenig von diesen Fettbausteinen produziert – wie es bei Neurodermitis oft der Fall ist – bilden sich zwischen den Hornzellen kleine Löcher, durch die wertvolle Feuchtigkeit verloren geht. Die Haut trocknet aus und wird durchlässiger für äußere Reize. Ein wichtiger Bestandteil der noreiz Hautberuhigenden Körperlotion sind unter anderem die Omega-6-Ceramiden, die die Haut aufpolstern und die Hautbarriere schließen und aufbauen. Darüber hinaus enthält die noreiz Hautberuhigende Körperlotion – wie übrigens alle Produkte von noreiz – wertvolles Panthenol, Allantoin und Nachtkerzenöl. Die Haut kann sich wunderbar beruhigen.

noreiz stärkt die Haut bei Neurodermitis dauerhaft

Entspannungstechniken sollen Neurodermitikern dabei helfen, Stress dauerhaft abzubauen, um so auch die Haut dauerhaft zu stärken. Die richtige Hautpflege sollte übrigens genau dasselbe Ziel haben: Die Haut dauerhaft stärken. Die besondere Wirkung der dauerhaften Hautpflege von noreiz beruht auf einem körpereigenen Molekül, dem Thiocyanat, in Kombination mit erprobten Pflegestoffen. Der patentierte noreiz Wirkkomplex ist das Ergebnis der langjährigen Forschung an Thiocyanat durch Prof. Dr. Axel Kramer. Durch die Pflege mit den noreiz Produkten unterstützen Sie Ihre Haut, mildern Juckreiz und Hautreizungen und verschaffen Ihrer Haut schließlich die Ruhe, die sie braucht.

Ähnlich wie bei den Entspannungstechniken benötigt auch die richtige Hautpflege ein wenig Zeit bis sich erste Erfolge einstellen. Haben Sie Geduld und vertrauen Sie auf die positive Wirkung. Denn das A und O bei der Hautpflege ist die dauerhafte Pflege – und die benötigt Zeit. Erfahren Sie hier mehr zum nachhaltigen noreiz Hautberuhigungs-Prinzip.

Erste-Hilfe-Tipps, wenn Sie Stress abbauen möchten

  • Stellen Sie sich gerade hin und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Fußsohlen, spüren Sie den Boden unter Ihren Füßen – das allein kann Ihnen in einer hektischen Situation bereits helfen. Gerade dann, wenn Sie nicht wissen, wo Ihnen der Kopf steht, ist es beruhigend unter den Füßen die Stabilität des Bodens zu spüren. Wollen Sie dieses Gefühl der Stabilität noch steigern? Stellen Sie sich vor, von Ihren Füßen ziehen tiefe, starke Wurzeln in den Boden – Sie sind stabil wie ein Baum, egal wie stürmisch es auch um sie herum weht – Sie stehen sicher!
  • Stress beeinträchtigt die Atmung. Setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl, beide Fußsohlen auf dem Boden. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Körper und spannen Sie so viele Muskeln an wie möglich. Halten Sie die Spannung mindestens sieben Sekunden lang und lassen Sie dann langsam locker. Wiederholen Sie diese Übung noch ein oder zweimal. Legen Sie jetzt eine Hand auf Ihren Bauch und atmen Sie bewusst ein, spüren Sie wie sich Ihre Hand dabei hebt. Atmen sie wieder aus. Machen Sie eine kleine Atempause und atmen Sie erneut ein, wenn Sie wieder den deutlichen Impuls verspüren. Sie werden erstaunt sein wie beruhigend diese Bauchatmung ist.
  • Positive und beruhigende Selbstgespräche sind enorm wichtig für die Stressbewältigung. Setzen Sie sich selbst nicht unnötig unter Druck bzw. lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Atmen Sie tief ein und aus und entschleunigen Sie die Situation, indem Sie sich selbst gut zureden „Eins nach dem anderen“, „Ich schaffe das“. Üben Sie sich in Gelassenheit…
  • Gönnen Sie sich kurze bewusste Pausen, Ihre Auszeiten. Nutzen Sie diese Zeit, um etwas zu tun, was Ihnen gut tut, z. B. hören Sie entspannende Musik, denken Sie an Ihren nächsten Urlaub, schließen Sie dabei die Augen und schalten bewusst ab – schalten Sie vor allem in dieser Zeit Ihr Handy aus.
  • Lächeln Sie entspannt. Probieren Sie es aus: Setzen Sie sich, schließen Sie die Augen und atmen Sie ruhig ein und aus. Runzeln Sie die Stirn, lassen Sie sie wieder locker. Und bei einem der nächsten Einatemzüge lächeln Sie ganz bewusst. Anfangs werden Sie vielleicht die Mundwinkel dabei bewegen müssen, Geübte schaffen es, mit den Augen zu lächeln. Sie werden schnell feststellen: Lächeln löst Spannungen und harmonisiert den Energiefluss im Körper.
  • Gehen Sie freundlicher mit sich selbst um. Hören Sie auf, sich zu kritisieren und erinnern Sie sich gerade in stressigen Situationen an Ihre Stärken. Seien Sie achtsam, nachsichtig und freundlich mit sich selbst und Sie werden sichtbar merken, wie sich Ihr Körper entspannt.
  • Erstellen Sie Ihre persönliche Motivationsliste – warum möchten Sie Stress abbauen? Formulieren Sie Ihre Ziele konkret und positiv, z. B. „ich will mich so entspannen können, dass meine Haut davon profitiert“ oder „ich will so zur Ruhe kommen, dass ich wieder gut einschlafe“. Formulieren Sie mindestens fünf Gründe, warum es Ihnen wichtig ist, Stress abzubauen. Halten Sie Ihre Liste immer griffbereit und erinnern Sie sich regelmäßig an Ihre Ziele.

Gefällt Ihnen unser Beitrag?

Waren unsere Tipps hilfreich? Haben Sie Erfahrungen oder Fragen zu Hautproblemen ausgelöst durch Stress? Praktizieren Sie Entspannungstechniken, die Ihnen dabei helfen Stress abzubauen und die sich positiv auf Ihre Haut auswirken? Schreiben Sie uns!

Wir freuen uns über Ihre Nachricht per Email, auf Facebook, Google+ oder Twitter!

Verschaffen Sie Ihrer Haut die Ruhe, die sie braucht!

Ihr noreiz-Team